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Zeltlager 2003


 

Das diesjährige Diözesanzeltlager fand vom 21. Juli bis 01. August 2003 in Fladungen-Hausen (Bayr. Rhön) statt.

Die Sonne brennt, der Boden ist staubig und trocken, fließendes Wasser gibt es nur 200m entfernt, die Toiletten sind 2 antiken Plumpsklos, wie man sie sich vorstellt (Holzhütte, knarrende Tür - nur etwas fehlte - das Herzchen in der Tür). So ähnlich war der erste Eindruck des Zeltlagerplatzes den wir vorgefunden haben. Aber wenn wir auf Zeltlager sind, verzichten wir auf Luxus und bauen uns selber den Luxus.

Z. B. Haben wir, statt immer das Wasser in Kanistern tragen zu müssen, uns eine Pipeline gelegt, das Sonnensegel, weches wir aufbauten, spendete etwas Schatten, gegen die Hitze, und die Trockenheit machten wir durch eine Wasserschlacht erträglich, oder wir stillten unseren Durst mit x Litern ICE-Tea. Die Toiletten wurden mit Air-Fresh-Fabrikaten versehen, für Abwechslung sorgte der traditionelle Pizzaofen, den wir seit ein paar Jahren schon regelmäßig bauen.

Ganz normal wie jedes Jahr organisieren wir uns selber und suchen in Eigenregie nach Lösungen für bestehende Probleme und Aufgaben. Auch dieses Jahr hat es an Problemen nicht gemangelt, doch auch unsere Kreativität hatte in den zwei Wochen ihren Hochpunkt. Unsere Zelte waren Kothen in denen wir schliefen, der Kanadier war unser Materialzelt und dann hatten wir unser küchen- und Gemeinschaftszelt, zwischen die wir ganz geschickt das Sonnensegel gespannt hatten, so dass wir eine große überdachte Fläche gegen Sonne und Regen hatten.

Was wir nicht hatten, wurde gebastelt oder gebaut. Programm gab es viel und das ganze auch sehr vielseitig, von Basteln bis zu Gelände-Action-Spielen. Langeweile gab es kaum, doch hatten wir auch immer Auszeiten, wo man sich in der Sonne aalen, im Zelt ausruhen oder tiefsinnige Gespräche bei Spaziergängen führen konnte.

Wer sportlich sein wollte ist morgens vor den Frühstück oder abends vor dem Abendessen mit der Jogg-AG Joggen gegangen. Wenn die Stimmung unten war wurde diese wieder von ein paar Spaßaktionen hochgepusht. Unsere Lagereigene Band brachte uns mit Rhythmus und fetten Beats wieder in Stimmung und heizte uns ganz schön ein - was besonders den Lachmuskeln zu Gute kam. Da es ja Kasettenrecorder oder CD-Player auf einem Zeltlager nicht gibt, fanden manche sehr amüsante Alternativen dazu...

Unser Lager fand unter dem Motto "Siedler" statt. So mussten sie verschiedenen Gruppen bzw. Völker ihre Städte in Kleinformat bauen, Gesetze aufstellen sich gegen die anderen Völker profilieren, Rohstoffe sammeln und sich in verschiedenen Disziplinen mit den anderen Völkern messen. Das Zeltlagerteam (Christian Stidronski [Lagerleiter], Julia Haller und Johanna Daub [Programm], Friedemann Duffek[Koch], Joachim Härtel [Material] und Florian Orth [Fahrer]) war von der Kreativität aller Teilnehmer echt fasziniert.

Am Wochenende was in der Mitte des Lagers lag fand der Elternbesuchstag (Samstag) statt. Selbstverständlich haben wir dann einen Großparkplatz mit Parkleitsystem eingerichtet. Nachdem uns das Wetter mit einer nassen Abkühlung überrascht hatte, spielten wir nach 20 Kuchen und x Litern Kaffe und Kakao das traditionelle Volleyballspiel gegen die Eltern (was die Zeltlagerteilnehmer natürlich haushoch oder eher platzhoch gewonnen haben). Abends bevor die begeisterten Eltern alle wieder gefahren sind, grillten wir noch gemeinsam und ernteten viel Lob und Ruhm. Machen Eltern hätten gerne ein paar Tage mitgezeltet.

Am Sonntag feierten wir, wie könnte es anders sein, unter freiem Himmel und Sonnenschein mit Gitarren und Thematik einen KSJ Jugend-Gottesdienst mit Prof. Dr. R. Hartmann. Auch er war sehr beeindruckt von unserem Lager und genoss sichtlich die Zeltlagerstimmung. Natürlich gehört zu einem Lager auch ein Lagerfeuer und dass man abends und bis tief in die Nacht noch die besten Songs spielt und dazu abrockt. Mit unserem exklusiven Zeltlagerliederbuch war allen die Möglichkeit gegeben mitzugröhlen.

Nachts gab es natürlich auch Überfälle von alten KSJlern, die wir aber meist ziemlich gut abgewehrt hatten. Letzten Endes war es schon ein cooles Lager und wir hatten super viel Spaß und so freuen wir uns alle wieder auf das Zeltlager im nächsten Jahr.

Florian Orth
(Stadtgruppenleiter und Öffentlichkeitsbeauftragter KSJ-Fulda)


Weitere Informationen:
Hausen (Lkr. Rhön-Grabfeld)
Zeltplatz Hausen
Anfahrtsbeschreibung
(Dipperz - Batten - Seiferts - Fladungen - Hausen; ca. 44 km)

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